Geinsheim · 65468 · Hessisches Ried

Dein Quadratmeter Ried. Vor der eigenen Tür.

Für 99 Cent im Monat hältst du 100 Quadratmeter echtes Ried unter Schutz, mit deinem persönlichen Quadratmeter mittendrin: auf deinen Namen, real verortet mit Geokoordinaten, jederzeit besuchbar. Inhabergeführt, vor Ort, ohne Plattform dazwischen.

1 m² mit Geokoordinaten
auf deinen Namen
Foto vom Fixpunkt
einmal im Jahr neu
FFH-Gebiet 6116-301
direkt vor Ort
Kein Plattform-Aufschlag
direkt vom Inhaber
Wofür wir stehen

Kompensation muss echt sein, und nachweisbar.

Der Markt für „grüne" Kompensation ist groß geworden, und unübersichtlich. Zertifikate aus Übersee, Doppelzählungen, intransparente Vermittler. Wir machen das Gegenteil:

  • Fläche statt Versprechen. Was wir verkaufen, liegt im Hessischen Ried und ist im Liegenschaftskataster verzeichnet.
  • Verwaltet vom Inhaber. Keine Subunternehmer, kein Konzern dazwischen, direkter Kontakt zum Verantwortlichen.
  • Sichtbar nachvollziehbar. Jeder angesäte Quadratmeter bekommt Geokoordinaten der konkreten Fläche, ein Foto vom Fixpunkt und ein Saison-Tagebuch. Wenn du willst, kommst du vorbei.
Region 65468 · Geinsheim am Rhein

Die unterschätzte Mitte Deutschlands.

Wer aus Frankfurt nach Mannheim fährt, nimmt die A67. ICE-Pendler kennen das Schild bei Riedstadt. Aber kaum jemand hält an.

Das Hessische Ried, in dem unser Geinsheim liegt, ist eine der wertvollsten, und gleichzeitig unbekanntesten, Naturlandschaften Deutschlands. Eingerahmt zwischen Odenwald und Rhein, Mainz und Mannheim, schiebt sich hier eine breite, fruchtbare Niederung in die Republik, die geologisch zum Oberrheingraben gehört: jenes Gebiet, das klimatisch der mediterranen Welt am nächsten kommt.

Auf den Sandtrockenrasen brüten Wildbienen-Arten, die sonst südlich der Alpen leben. In den Altrheinarmen jagt der Eisvogel. Im benachbarten Kühkopf-Knoblochsaue, dem größten Naturschutzgebiet Hessens, brütet der Weißstorch wieder regelmäßig, der Biber baut, und an klaren Wintertagen rasten dort tausende Zugvögel auf ihrem Weg zwischen Skandinavien und Westafrika.

Und unter unseren Feldern liegt die Trinkwasser-Kammer von Rhein-Main: Was in Frankfurter Wasserhähnen ankommt, stammt zu großen Teilen aus dem Grundwasser, das hier, direkt unter Geinsheim, Trebur, Wallerstädten, gefördert wird.

+1,5 °C, so viel heißer wurde es hier in dreißig Jahren. Gemessen, nicht geschätzt.

Die DLR-Wetterstation Trebur (036), zwei Kilometer von hier, hält die Zahlen: Das Jahresmittel der Lufttemperatur liegt heute bei 11,7 °C (Mittel 2009 bis 2025). In der klimatischen Bezugsperiode 1961 bis 1990 waren es noch rund 10 °C. Die Spitzenjahre 2018 und 2023 toppten die Skala mit jeweils 12,5 °C, das wärmste, was hier je gemessen wurde.

Beim Niederschlag dasselbe Muster, nur dramatischer. 390 mm im Dürrejahr 2018, knapp 750 mm 2010, im Mittel rund 580 mm. Was die Großeltern noch als „Mainzer Trockengebiet" kannten, wird zum Klima-Hotspot. Was die 2 Millionen Menschen im Rhein-Main-Gebiet trinken, kommt zum großen Teil aus dem Grundwasser unter genau diesen Feldern.

Wir bewirtschaften mitten in dieser Entwicklung, und dokumentieren, was wirkt.

Wasser

Trinkwasserreservoir für 2 Mio. Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Jeder Quadratmeter ohne Pestizid und Stickstoff zählt für das Grundwasser unter unseren Füßen.

Biodiversität

Klimatisch begünstigt leben hier Arten wie sonst nirgends in Hessen, Wildbienen, Sandlaufkäfer, Heuschrecken, Kiebitz, Eisvogel, Weißstorch. Ein lebendes Refugium.

Querschnitt durch dunklen Auenboden mit Wurzelsystem und Humushorizont

Bodenkohlenstoff

Auenböden sind natürliche Kohlenstoffspeicher. Extensivierung baut Humus auf, und 0,3 bis 1,0 t CO₂ pro Hektar und Jahr bleiben langfristig im Boden gebunden.

Zum Aufklappen

Was „Biodiversität" hier konkret bedeutet.

Der Begriff klingt abstrakt, ist es aber nicht. Er hat hier Namen, Federn und Wurzeln. Klick dich durch, dann siehst du, worum es wirklich geht.

Insekten und Wildbienen, die Basis von allem

Biodiversität fängt ganz unten an, bei den Insekten. Sie bestäuben die Blüten, sie zersetzen, und sie sind die erste Mahlzeit fast jedes Wiesenvogel-Kükens. Verschwinden sie, bricht die ganze Kette darüber weg.

Auf den Sandtrockenrasen des Rieds leben Wildbienen-Arten, die man sonst erst südlich der Alpen findet, dazu Sandlaufkäfer und seltene Heuschrecken. Eine artenreiche Blühfläche trägt im Schnitt rund 40 Prozent mehr Wildbienen-Vielfalt als ein konventioneller Acker. Genau diese Flächen schaffen wir.

Prachtlibelle
Schwalbenschwanz
Wildbiene
Sandlaufkäfer
Das Rebhuhn, Verlierer der ausgeräumten Felder

Das Rebhuhn war einmal der Allerweltsvogel der Feldflur. Seit 1990 ist sein Bestand in Deutschland um rund 90 Prozent eingebrochen, kaum eine Art zeigt das Ausräumen der Landschaft so deutlich.

Es braucht zweierlei: Deckung in Hecken, Säumen und Brachen, und in den ersten Lebenswochen Küken, die sich fast ausschließlich von Insekten ernähren. Wo gespritzt wird, fehlt beides. Eine ungespritzte Brache mit Struktur, etwa aus einer stillgelegten Stallfläche, ist für das Rebhuhn überlebenswichtig.

Der Kiebitz, Wiesenbrüter auf nassem Grund

Der Kiebitz brütet am Boden, auf feuchten Wiesen und offenen Äckern. Seine Gelege gehen verloren, wenn Flächen zu früh bearbeitet werden oder wenn die feuchten Senken austrocknen, in denen die Küken ihre Nahrung finden.

Er braucht Nässe, späte Mahd und Ruhe. Im östlichen Vorfeld der Wächterstadt-Wiesen ist er noch nachgewiesen. Jede Fläche, die feucht bleibt und erst spät gemäht wird, ist ein Stück Bruterfolg für ihn.

Wasser, warum hier alles daran hängt

Das Hessische Ried ist das Trinkwasserreservoir für rund zwei Millionen Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Jeder Quadratmeter, der ohne Pestizid und ohne Mineralstickstoff bewirtschaftet wird, schützt das Grundwasser direkt unter unseren Füßen.

Wasser entscheidet aber auch über das Leben oben: Feuchte Senken halten Wiesenbrüter, Amphibien und die seltenen Brenndolden-Auenwiesen am Leben. Der seit Jahrzehnten sinkende Grundwasserspiegel ist deshalb das Kernproblem dieser Landschaft, das „Mainzer Trockengebiet" ist kein Zufall.

Boden und Kohlenstoff, lebende Infrastruktur

Boden ist kein totes Substrat, sondern das größte Ökosystem der Fläche. In einem einzigen Gramm gesundem Auenboden leben bis zu 10.000 Bakterienarten, dazu Pilze, Springschwänze und Regenwürmer, die ihn ständig umbauen.

Über den Humusaufbau wird daraus ein Kohlenstoffspeicher: 0,3 bis 1,0 Tonnen CO₂ pro Hektar und Jahr bleiben langfristig im Boden gebunden. Der Ton-Humus-Komplex hält gleichzeitig Wasser und Nährstoffe fest, statt sie ins Grundwasser zu verlieren. Gesunder Boden ist damit Klimaschutz und Wasserschutz in einem.

Bestandsaufnahme

Warum diese Region unter dem Radar fliegt.

01

Sie hat keine Skyline.

Drumherum schon: Frankfurter Banktürme, Mannheimer Industrie, Mainzer Dom. Hier in der Mitte: Felder, Wasser, Schilf. Das fotografiert sich nicht für Instagram.

02

Sie wird „durchfahren", nicht besucht.

A67, A60, Frankfurter Flughafen, Riedbahn. Das Image: Transitland, Logistik, Lärm. Dabei beginnt zwei Minuten neben der Autobahn ein FFH-Gebiet.

03

Ihre Schätze sind leise.

Ein Storchennest. Ein Schilfgürtel im Wind. Eine Wildbienen-Population, die zwischen zwei Trockenrasen pendelt. Niemand schreibt Reportagen darüber. Aber sie sind da.

04

Der Klimawandel trifft sie zuerst.

Der Grundwasserspiegel sinkt seit Jahrzehnten. Auen trocknen aus. Wälder im Ried kippen. Was hier verloren geht, kommt nicht wieder, anders als an der Nordsee gibt es keine zweite Riedlandschaft, in die man ausweichen kann.

Genau deshalb arbeiten wir hier, und nicht irgendwo. Naturschutz im Hessischen Ried ist keine Geste. Er ist die Pflicht derer, die hier leben.

Hintergrundkarte: OpenStreetMap-Mitwirkende. Nicht für rechtsverbindliche Planungs- oder Genehmigungs­zwecke geeignet. Vollständige Karte mit Naturraum-Layern in eigenem Tab öffnen.

Vor unserer Haustür · FFH-Gebiet

Riedwiesen von Wächterstadt.

Gebietsnummer 6116-301 · zwei Kilometer südwestlich von Geinsheim

Es gibt einen Ort, an dem die ganze Geschichte dieser Landschaft an einem Tag erzählt wird: eine verlandete Rheinschlinge, die der Strom vor Jahrhunderten hinter sich ließ. Heute ist sie ein FFH-Gebiet von nationaler Bedeutung, und das, was wir in dieser Region zu schützen versuchen, lässt sich hier mit eigenen Augen sehen.

Brenndolden-Auenwiese mit Iris sibirica im Morgennebel, typische Vegetation des FFH-Gebiets Wächterstadt

„In seiner spezifischen landschaftlichen Eigenart und Ästhetik ist es zugleich eines der wenigen herausragenden Beispiele für die historische Vielfalt der Kulturlandschaft der Rheinaue."

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen, FFH-Grunddatenerfassung 2002

Eine Landschaft in drei Zeitschichten.

Die alte Rheinschlinge ist auf jeder Karte zu sehen, selbst nachdem der Rhein längst woanders fließt. Die Erinnerung der Landschaft hält sich hartnäckig.

Historische Karte Messtischblatt 6116 Oppenheim von 1899 mit Rheinschlinge bei Geinsheim
1899

Messtischblatt 6116 Oppenheim

Der Rhein ist durch Tulla bereits begradigt, die alten Mäander liegen aber noch sichtbar als Altarme und Schlingen im Land.

Luftbild Geinsheim vor 1955 mit deutlich erkennbarer verlandeter Rheinschlinge
vor 1955

Luftbild · Streifenflur und alte Schlinge

Die verlandete Rheinschleife zeichnet sich aus der Luft als perfekter Halbkreis ab, heute das Kerngebiet der Wächterstadt-Riedwiesen.

Aktuelle Karte der Schutzgebiete um Geinsheim und Trebur mit FFH- und Vogelschutzflächen
Legende
  • NSG Naturschutz
  • FFH Natura 2000
  • VSG Vogelschutz
  • LSG Landschaft
heute

Schutzgebietskulisse rund um Trebur

Ein engmaschiges Netz aus vier Schutzkategorien, das Wissen liegt vor, die Pflege braucht uns.

Quelle: NATUREG Hessen / Geoportal Hessen, Farbkodierung gemäß amtlicher Darstellung

Warum das hier bundesweit zählt.

Die Wächterstadt-Wiesen liegen in einer klimatischen Sonderzone: dem „Mainzer Trockengebiet". Die DLR-Wetterstation Trebur misst hier im langjährigen Mittel rund 580 mm Niederschlag pro Jahr (2009 bis 2025), mit Extremen von 390 mm im Dürrejahr 2018 bis 750 mm in 2010. Eine subkontinentale Insel mitten in Westdeutschland, in der das Jahresmittel inzwischen bei 11,7 °C liegt, rund 1,5 °C wärmer als noch vor 30 Jahren.

Genau das ist der Schlüssel. In Kombination mit der wechselfeuchten Aue findet man hier Pflanzen, deren Verbreitungsschwerpunkt eigentlich in den kontinentalen Stromtälern Osteuropas liegt, und die am Oberrhein die westlichste Grenze ihrer weltweiten Verbreitung erreichen. Das gibt es so in Deutschland fast nirgends sonst.

Die Brenndolden-Auenwiesen (FFH-Lebensraumtyp 6440, Wertstufe A) und Pfeifengraswiesen (LRT 6410) gelten der JLU Gießen zufolge als „eines der letzten Beispiele für den Struktur- und Artenreichtum dieser historischen Kulturlandschaft". Was hier verschwindet, kommt nicht zurück.

Was wir hier verteidigen.

Auszug aus der Arteninventur, kein Marketing, sondern wissenschaftlich erhobene Bestände aus der FFH-Grunddatenerfassung. Jede Art ein eigener Grund.

Pflanzen · Stromtalarten
  • Iris sibirica · Sibirische Schwertlilie
  • Iris spuria · Wiesen-Schwertlilie
  • Cnidium dubium · Sumpf-Brenndolde
  • Pseudolysimachion longifolium · Langblättr. Blauweiderich
  • Allium angulosum · Kantenlauch
  • Galium boreale · Nordisches Labkraut
  • Sanguisorba officinalis · Großer Wiesenknopf
  • Silaum silaus · Wiesensilge
  • Viola persicifolia · Pfirsichblättr. Veilchen
Vögel · VS-Richtlinie
  • Weißstorch · Ciconia ciconia
  • Blaukehlchen · ~30 Reviere im NSG
  • Rohrweihe · Brut im Schilf
  • Schwarzkehlchen · Bestand wächst
  • Neuntöter · Lanius collurio
  • Beutelmeise · Remiz pendulinus
  • Steinkauz · Athene noctua
  • Kiebitz · in östl. Vorfeld
  • Großer Brachvogel, ausgestorben
Insekten & Amphibien
  • Kammmolch · FFH Anhang II
  • Knoblauchkröte · Pelobates fuscus
  • Wechselkröte · Bufo viridis
  • Wiesenknopf-Ameisenbläuling · FFH-Art
  • Sumpf-Hornklee-Widderchen · Zygaena trifolii
  • Lauchschrecke · Parapleurus alliaceus, extrem selten
  • Sumpfschrecke · Stetophyma grossum
  • Kurzflügelige Schwertschrecke

Das ist nicht „irgendein" Naturschutzgebiet. Das ist der genetische Speicher einer Landschaft, die anderswo in Deutschland seit Jahrzehnten verschwindet, und die wir hier noch haben.

Vor der eigenen Tür

Sichere dir dein Stück Ried.

Ab 99 Cent im Monat hältst du echte Ried-Fläche unter Schutz, und je größer deine Stufe, desto mehr Fläche bekommst du für jeden Euro. Dein persönlicher Quadratmeter mit Geokoordinaten liegt mittendrin. Jeder Euro bleibt in der Region, kein Cent geht an Plattformen oder Vermittler.

Nicht in Übersee, nicht im Ausland. Hier.

Dein Förderbeitrag

Werde Förderer, schon ab 99 Cent im Monat.

Ein fester Beitrag, monatlich oder jährlich, fließt zu 100 Prozent in Fläche, Pflege und Monitoring. Du wählst die Stufe, die zu dir passt, und kündigst jederzeit selbst, ganz ohne Anruf.

Apple Pay Google Pay

Ausgewählt: Förderer, 2,99 € pro Monat. Das PayPal-Abo ist aktiv. Apple Pay und Google Pay folgen über Stripe.

Was wir entwickeln

Jeder Beitrag fließt in etwas Größeres.

Im Hessischen Ried werden jedes Jahr rund 30 Millionen Kubikmeter Wasser für die Bewässerung der Felder eingesetzt. 96 % der landwirtschaftlichen Flächen hängen an der Beregnung, aber nur 3 % nutzen effiziente Tropfbewässerung. Hier setzen wir an, Schritt für Schritt, finanziert über eure Förderbeiträge.

Quelle: Thünen-Institut, Bewässerungsstudie BEW-HE (Mai 2025, im Auftrag des Hessischen Ministeriums)

Wasser sichern

Zisternen für Regenwasser, eine Ringleitung für die effiziente Verteilung. Damit weniger Grundwasser entnommen werden muss.

Energie autark

Eine PV-Anlage mit Speicher treibt die Pumpen der Ringleitung. Kein Strombezug, kein CO₂ aus der Bewässerung.

Wege erhalten

Renovierte Feldwege, damit Maschinen den Boden weniger belasten und Spaziergänger gefahrlos kommen können.

Mehr Fläche & Rücklagen

Ein Teil jedes Beitrags bildet gezielt Rücklagen, mit denen wir neue Flächen dazukaufen und schrittweise aus der intensiven Bewirtschaftung nehmen. So wächst echter Naturraum, Jahr für Jahr.

Jeder Beitrag, egal wie klein, fließt zu 100 % in eines dieser Vorhaben. Was wir investieren, dokumentieren wir öffentlich, mit Belegen.

Die Rettungs­schwimmer-Regel

Wir spenden für Wälder in Übersee, für Klimaprojekte in Afrika, für jede globale Initiative. Aber das Stück Erde, auf dem wir stehen, vergessen wir.

Dabei gilt im Wasser wie an Land dieselbe Regel: Wer anderen helfen will, muss erst selbst stehen. Ein guter Rettungsschwimmer sichert zuerst sich selbst, bevor er andere aus der Strömung holt. Sonst gehen am Ende zwei unter statt einer.

Heimat

Was vor der eigenen Tür wächst, gehört zu uns. Trinkwasser, Boden, Wildbienen, Vögel. Das schützen wir hier, oder niemand tut es.

Wirtschaftlich

Jeder Cent bleibt in Hessen, in der Region, im Trinkwasserschutzgebiet von Rhein-Main. Keine Vermittlungskette, kein Auslandsverlust.

Konkret

Statt Demonstrationen, Petitionen oder Aufkleben: jetzt einmal klicken, einen echten Quadratmeter sichern, vorbeikommen wann immer.

Erst hier. Dann anderswo. Das ist nicht weniger Engagement, das ist mehr.

Fester Förderbeitrag, monatlich oder jährlich · jederzeit kündbar · Apple Pay, Google Pay, PayPal · keine versteckten Kosten · keine politische Bindung

Über mich · siebte Generation

Landwirt · Gründer MeFloTec GmbH · ried-natur.com

Machen statt nur reden.

Auf diesem Hof, seit über sieben Generationen, ohne Pause.

Zieh den Regler durch drei Jahrzehnte.

Jede Station ist eine echte Entscheidung am Hof. Schieb den Regler, dann zählt mit, was zusammenkommt. Tipp auf einen Punkt für die volle Tiefe. Keine Behauptungen, Bodenkunde und Fachliteratur.

0 t CO₂
im Boden gebunden und an Emissionen vermieden, bis 2026
So viel, wie etwa zweieinhalb Menschen in Deutschland in ihrem ganzen Leben an CO₂ verursachen. Nicht die Rettung der Welt, aber ein echter Beitrag.
0
Liter Wasser im Boden

gespeichert statt abgeleitet, durch den Humusaufbau

0
kg Stickstoff aus der Luft

gebunden, statt ihn als Mineraldünger zu kaufen

0 m²
Lebensraum

für Rebhuhn, Wildbiene und tausende Lebewesen, rund 40 % mehr Bestäuber als auf reinem Acker

1998heute
1998

    Was das bringt

    Größenordnungen für rund 130 bewirtschaftete Hektar, gestützt auf Thünen-Institut, IPCC, FAO, KTBL und LfL sowie auf die eigenen Anbauflächen aus den Jahresabschlüssen. Der Kohlenstoff aus dem Faserhanf steckt im Erntegut und wird hier bewusst nicht in die Boden-Bilanz gemischt.

    Mein Standort: Geinsheim im Hessischen Ried. Die Flächen, um die es hier geht, und das FFH-Gebiet „Riedwiesen von Wächterstadt", auf das wir uns beziehen, liegen wenige Minuten von meinem Schreibtisch entfernt. Das ist Absicht: Niemand kennt die Standortbedingungen besser als der, der dort lebt und sie seit Kindheit beobachtet.

    Wer Teil von Ried-Natur wird, kommt vorbei, wenn er möchte. Wer das alte Zitat „Naturschutz wird glaubwürdig, wenn jemand sich mit Namen und Adresse dahinterstellt" für eine Floskel hält, der ist hier falsch. (Wer fürs Unternehmen kommt: hier entlang.)

    Verantwortung

    Vollumfänglich für Fläche, Verträge und Berichte. Kein Subunternehmer, kein Konzern dazwischen.

    Verwurzelung

    Siebte Generation auf demselben Hof. Lebt und arbeitet dort, wo die Flächen liegen.

    Vor Ort

    Komm vorbei. Wir zeigen Boden, Fläche, Mahdtermin, keine Hochglanzbroschüren.

    Erreichbarkeit

    Persönlich, direkt, ohne Callcenter. Telefon, E-Mail, oder einfach mal vorbeischauen.

    LMS Geinsheim · 65468 Trebur · Hessisches Ried
    Häufige Fragen

    Bevor du dich vormerkst.

    Wie funktioniert das mit dem Förderbeitrag?

    Du wählst eine Förderstufe, vom Einsteiger für 99 Cent bis zum Wächter für 9,99 € im Monat, monatlich oder jährlich. Dein Beitrag fließt zu 100 Prozent in echte Fläche im Hessischen Ried: ansäen, artenreiche Blühwiesen, Bäume, Feuchtwiesen bis hin zur seltenen Stromtalwiese, und in deren Pflege Jahr für Jahr.

    Es ist kein Kauf und keine Spende an einen Verein, sondern ein freiwilliger Förderbeitrag, den du jederzeit selbst beendest. Auf Wunsch gibt es eine Plakette per Post und den Besuch deiner Fläche vor Ort in Geinsheim (25 Autominuten von Frankfurt).

    Wie kann ich starten? Warum „Vormerken"?

    Der Förderbeitrag wird gerade scharf geschaltet, über PayPal, Apple Pay und Google Pay. Bis alle Stufen vollständig freigeschaltet sind, kannst du dich vormerken und wirst per Mail informiert, sobald es losgeht. Keine Vorab-Zahlung, keine automatische Buchung ohne deine Zustimmung.

    Kann ich eine Förderung verschenken?

    Ja. Zum Start wird es eine Geschenk-Option geben, eine Förderung auf den Namen der beschenkten Person, mit Urkunde und wählbarem Termin (Geburtstag, Weihnachten). Auf der Warteliste kannst du das vorab kennzeichnen, dann erhältst du eine erste Info.

    Zahle ich regelmäßig? Muss ich kündigen?

    Ja, der Förderbeitrag läuft regelmäßig, monatlich oder jährlich, je nachdem was du wählst. Du kündigst ihn jederzeit selbst, mit einem Klick und ohne Anruf, und zahlst danach nichts mehr.

    Ist das eine Spende? Bekomme ich eine Quittung?

    Nein, es ist ein Förderbeitrag, keine Spende an eine gemeinnützige Einrichtung. Du bekommst eine reguläre Rechnung, keine Spendenquittung. Wer steuerlich absetzbar geben will, sollte stattdessen einen klassischen Naturschutz-Verein unterstützen.

    Was passiert mit meinem Quadratmeter?

    Solange du dabei bist, ist dir dein Quadratmeter zugeordnet, und wir bewirtschaften die Fläche naturschutzgerecht weiter (nicht versiegelt, nicht intensiv beackert, sondern Teil unseres Aufwertungs-Mosaiks). Wer dauerhafte, rechtlich gesicherte Wirkung über Jahrzehnte will, braucht ein dauerhaftes Format (Ökopunkte über 25 Jahre), das ist eher die Unternehmens-Ecke, hier entlang.

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    Geinsheim · Hessisches Ried

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